Die Immobilienpyramide – eine klassische Investmentstrategie

Wie du die Maslowsche Bedürfnispyramide in deine eigene Immobilienpyramide übersetzt

Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung und in Zeiten der Selbstverwirklichung und -vermarktung, gibt es wohl wenige Studien und Bilder die so oft verwandt werden wie die Bedürfnispyramide von Abraham Harold Maslow. Heute erkläre ich dir wie du diese für deine Investmentstrategie mit Immobilien übersetzt und dir deine eigene Immobilienpyramide schaffst.

“Wir dürfen den Menschen nicht nur als das sehen, was er ist, sondern müssen erkennen, wie er sein kann.”

Abraham Harold Maslow (1908-70), amerik. Psychologe

Die Maslowsche Bedürfnispyramide

Aus seinem Menschenbild hat Abraham Harold Maslow eine Stufenmodell der Motivation oder Bedürfnisse entwickelt. Wenn der Mensch eine Stufe erreicht hat, strebt er nach der nächsten. Zunächst stehen physiologische Bedürfnisse an erster Stelle. Wenn diese gedeckt sind strebt der Mensch nach Sicherheit, so Maslow. Es folgen soziale Bedürfnisse, Anerkennung und Selbstverwirklichung. Stets bleibt der Drang nach der nächsten Stufe, die Bedürfnisse werden anders und die Wege und Möglichkeiten ergeben sich.

Sind Investments ein Bedürfnis oder wie gliedert sich dieses ein?

Dieses Bild der Pyramide lässt sich auch auf Investmentstrategien anwenden. An der Spitze stehen dann sicherlich Optionsscheine oder Hebelprodukte an der Aktienbörse, Investitionen die hohe Renditen in Aussicht stellen und mit hohem Risiko verbunden sind. Sehr beliebt sind heute auch Start Ups, man hat das Gefühl jeder muss ein Start Up haben. Für Immobilieninvestments lässt sich auch eine Strategie beschreiben der man die Bedürfnispyramide zu Grunde legen kann. Aufmerksam geworden bin ich durch die Immopreneure um Thomas Knedel und dem Team von Wealth in House http://wealthinhouse.com/RE_Investment_Pyramid.html Beide beschreiben die Pyramide und Ihre Schichten sehr genau und geben gute Beispiele.

Wie lässt sich das auf Immobilieninvestments anwenden?

Immobilien Investment sind ganz einfach. Aber warum macht es  dann nicht jeder? Auch die Antwort auf diese Frage ganz einfach: Jeder von uns steht an einem anderen Punkt. Jeder hat andere Bedürfnisse andere Ziele anderer Glaubenssätze ein jeder von uns geht seinen eigenen Weg. Wenn es aber darum geht in Immobilien zu investieren, den Weg auf eine Strategie herunterzubrechen, gibt es einen Fahrplan den ich dir an die Hand geben möchte. Die Strategie der Immobilienpyramide.

Generell sollte man wissen, dass sich Rendite und Risiko die Hand geben. Möchte man mehr Rendite erwirtschaften, so muss man auch mehr Risiko eingehen. Das Risiko variiert hinsichtlich der Projekte, der Immobilien aber auch generell hinsichtlich der Lagen. Eine Immobilie in einer A- bzw. B-Lage ist generell teurer als in einer C- oder D-Lage der gleichen Stadt dafür ist das Risiko für Mietausfall bzw. Abwertung geringer und die guten Lagen steigen aktuell in den Marktpreisen.

Die einzelnen Stufen der Immobilienpyramide

Stufe 1: Sicherer CashFlow

Eine recht klassische Strategie geht über den Weg des positiven Cashflows. Hierfür werden zunächst sichere Cashflow Projekte gekauft. Diese erhöhen das Einkommen und schaffen eine Basis. Die Immobilien in dieser Stufe haben ein wiederkehrendes Merkmal: Sicherer Cashflow vor Rendite. Ganz wichtig ist es darauf zu achten, das der Cashflow nachhaltig ist. Welche Viertel und Immobilien hier am besten passen erfährst du am besten von einem alteingesessenen Makler. Diese Stufe, diese Immobilien bilden das Fundament für deine Immobilienpyramide, für alles was kommt. Kaufe zuerst A- und B-Lagen. Kaufe mit einer Rendite die dir Cashflow bringt. Stetig, unaufhaltsam und sicher. 

Stufe 2: Risiko CashFlow

Im nächsten Step wendet man sich kleineren risikoreicheren Projekten zu. Hier ist die Zahlung nicht mehr so regelmäßig, dennoch ist der zeitliche Horizont für den Kapitalrückfluß eher klein. Die Eigentumswohnung oder das kleine Mehrfamilienhaus in einer Mittelstadt. Ein Investment im Speckgürtel oder in einer C-Lage einer Stadt. Für spannend halte ich z.B. kleinere Wohnungen an Gewerbestandorten oder Flughäfen. Die Immobilien in dieser Stufe erwirtschaften eine höhere Rendite, mehr Cashflow. Der Deal dafür ist die mäßige Sicherheit, das moderate Risiko. Mietausfälle und Leerstand sind einzukalkulierende Szenarien. Du kannst Immobilien günstig kaufen und gleich weiter verkaufen. Mehrfamilienhäuser aufteilen oder Immobilien umnutzen. Wenn du in einer Immobilie einen Wert erkennst, den ein anderer bisher nicht gesehen hat, dann flipst (drehst) du die Immobilie und verdienst sehr gutes Geld. Innerhalb dieser Stufe wirst du immer mehr mit den Möglichkeiten und Risiken variieren. Dein Ziel ist es bei kalkuliertem Risiko die Marge, deine Rendite zu erhöhen, dann wendest du dich der nächsten Stufe zu.

Mit dieser erreichst du schon die Spitze dieser Strategie. Hier sind die Zahlungen sehr unregelmäßig bzw. sogar einmalig. Du kaufst Fix und Flip Immobilien bzw. realisierst Neubauprojekte. Das Risiko ist hier das höchste, der Verdienst sicherlich auch. Wenn du verstanden hast, das ohne Risiko keine Rendite möglich ist, sich beide nicht ausschließen sondern abwechseln, dann freust du dich über jedes Risiko. Wäge sorgfältig ab, recherchiere und rechne nach. Wenn du nur in Dinge investierst die du verstehst gibt es keinen Grund das du nicht herausragend erfolgreich wirst. Ich wünsche dir das und gebe dir noch eins mit auf den Weg:

Erfolg besteht aus drei Buchstaben: TUN

Wenn du dieses Modell nun erst kennengelernt hast, dann freue ich mich auf deinen Kommentar. Wo stehst du ? Bist du schon in Immobilien investiert? Wie schöpfst du stets neue Kraft für deine Projekte? Welche Stufe beschreibt deine aktuellen Investments am besten? Hast du für dich eine andere Strategie gewählt? Lass uns auf jeden Fall in Kontakt treten, denn Kontakte nützen nur dem der sie hat. Abboniere auf jeden Fall meinen Podcast oder/und werde Gast in meiner Show. Auf bald, dir wünsche ich großartige Investments.

Dein Christian Schönfelder

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